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DWK-Projekt: Mentoring für Fach- und Führungskräfte mit Migrationshintergrund

Informationen über das Programm

Hintergrund: Zur Gewinnung von akademischen Fach- und Führungskräften mit Migrationshintergrund in interessierten Firmen in Dithmarschen (und Schleswig-Holstein) wird ein Mentoring-Projekt mit Tandems aus Unternehmer*innen und zugewanderten Frauen und Männern installiert. Die Migrant*innen mit akademischer Ausbildung sollen als Mentees vom Erfahrungsschatz und Netzwerk profilierter Berufskollegen profitieren, damit ihnen der Einstieg als qualifizierter Arbeitnehmer*in erleichtert wird.

Zielgruppe: Das Programm richtet sich zum einen an Personen mit guter Berufserfahrung aus den Herkunftsländern oder dient zum anderen als Unterstützung zum Ersteinstieg in die Arbeitswelt nach dem Studium. Ziel ist die Besetzung von Experten- und Managementpositionen unter dem Aspekt der Chancengleichheit für Migrant*innen und die Förderung von Diversität in den Unternehmen.

Mehrwert: Aus Sicht der Unternehmen entstehen positive Effekte bezüglich der Möglichkeiten zur Fachkräftegewinnung in der Region, im Wissenstransfer und Austausch sowie der Nutzung von internationalem Know How und Expertise durch ausländische Arbeitnehmer. Eine strategische Karriereberatung, die praxisnahe und arbeitsweltbezogene Unterstützung und dauerhafte Einbindung der Migrant*innen, sind neben dem Aufbau eines Netzwerkes zur Förderung von Synergieeffekten wesentliche Zielsetzungen des Projektes. Schon vorhandene Kompetenzen und Wissen der Mentees werden sichtbar und ermöglichen einen Austausch auf Augenhöhe. Das Engagement als Mentor*in gibt den so engagierten Personen Impulse für das eigene Diversity-Management und sichert interkulturelle Erfahrungen im beruflichen Kontext.

Projektplan

  1. Bedarfserhebung: Mit Hilfe einer Bedarfserhebung kann im ersten Schritt ermittelt werden, welche Unterstützung die Migrant*innen benötigen, um den Berufseinstieg zu erleichtern. So kann ermittelt werden, mit welchen Informationen und Hilfestellungen die Migrant*innen bestmöglich unterstützt werden können. Außerdem können aus dieser Befragung Anforderungen an die Mentor*innen abgeleitet werden. Dadurch kann die Ansprache geeigneter Mentor*innen entsprechend ausgerichtet und ein späteres Matching von Mentor*innen und Migrant*innen stattfinden.
  2. Ausbildungsworkshops für Mentor*innen als Grundlagen für die spätere Zusammenarbeit mit den Mentees. Inhalt: interkulturelle Unterschiede im Lernen und in der Arbeitswelt, Heranführung an verschiedene Coaching- & Mentoren-Konzepte
  3. Matching der Tandems
  4. Individuelle Mentoring-Einheiten
  5. Abschlussworkshop der Tandems mit Evaluation

Nach Abschluss der Mentoringeinheiten können öffentliche (Fach-)-Vorträge organisiert werden, die entweder von den Mentees selbst oder im Tandem (Mentor*in + Mentee) gehalten werden.

Ein weiterer Projektbaustein ist eine Studierenden-Challenge, die sich an Studierende mit und ohne Migrationshintergrund richtet. Unternehmen geben Aufgaben/Problematiken an die Studierenden, die in interkulturellen Teams in einem vorgegebenen Zeitraum (Mai-November) gelöst werden sollen. Am Ende der Challenge steht eine Präsentation der Ergebnisse vor allen beteiligten Unternehmen und der beteiligten Projektpartner. Neben dem Mehrwert mit interessanten Unternehmen und Fragestellungen in Kontakt zu kommen, bietet ein gestifteter Geldpreis zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme. Eine aus allen Beteiligten gebildete Jury, entscheidet über die Vergabe des Preises. In den folgenden Jahren können akquirierte Stiftungen die Bereitstellung eines Preises gewährleisten.

Kontakt & Anmeldung

Hat das Programm Ihr Interesse geweckt?

Möchten Sie sich als Mentee oder Mentor*in für das Programm anmelden?

Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Esther Nauenburg

Mitarbeiterin im WinHR

Telefon: +49 (0) 481 37220 277

E-Mail: nauenburg(at)fh-westkueste.de